Werner Gratzer

Tuba, Tenorhorn

01.10.1971

Erste musikalische Schritte

Im Jahr 1981 trat ich das musikalische Erbe meines Onkels an und begann, Venilposaune zu erlernen. Da die Tuba damals ein seltenes Instrument war und ich kräftig gebaut war, wechselte ich nach einem Jahr zur Tuba.

Musikalische Laufbahn in Güssing

1985 startete meine musikalische Laufbahn bei der Stadtkapelle Güssing. Neben zahlreichen kleinen Ensembles spielte ich auch beim Musikverein Heiligenkreuz im Lafnitztal. Besonders viel Freude und Erfolg hatte ich mit meiner eigenen Kapelle „Die jungen Stremtaler“, mit der ich große Erfolge feiern konnte. 

Für mein Engagement erhielt ich sowohl das Ehrenzeichen in Bronze als auch das Ehrenzeichen in Silber des Burgenländischen Blasmusikverbandes.

Neuanfang in Niederösterreich

Nach meinem Umzug nach Niederösterreich schloss ich mich 2001 dem Blasorchester Bad Vöslau an – eine spannende, aber nicht immer einfache Zeit. Um den Ansprüchen des Kapellenmeisters gerecht zu werden, musste ich noch einmal in die Musikschule.

Ein Höhepunkt war die Gründung der Wienerwaldmusikanten, mit denen ich zahlreiche Auftritte erleben durfte. Zugleich unterstütze ich regelmäßig benachbarte Blaskapellen. Auch vom Niederösterreichischen Blasmusikverband wurde ich für meine musikalische Tätigkeit mit dem Ehrenzeichen in Bronze und Silber ausgezeichnet.

Musik in Sooß und neue Projekte

2012 zog ich gemeinsam mit meiner Frau nach Sooß. Dort durfte ich bei musikalischen Umrahmungen von Veranstaltungen immer wieder mitwirken. Zusammen mit meinen Freunden Reinhard und Peter entstand die Idee, eine kleine Kapelle in Sooß zu gründen, was schließlich im Jahr 2025 verwirklicht wurde. Seither spiele ich Tuba, übernehme die Rolle des Kapellenmeisters (so gut ich kann) und lerne außerdem Tenorhorn an der Musikschule Bad Vöslau.

Verbindung zum Burgenland

Der Kontakt ins Burgenland ist nicht ganz abgerissen. Mit meinem Bruder, Neffen, Nichte und meinen Kindern spiele ich bis heute mit der „Bandu Banda“ in Urbersdorf.